SAP TechEd 2017: Kühn in Bereiche vorstoßen, die nie ein SAP-Partner zuvor gesehen hat

SAP TechEd 2017: Kühn in Bereiche vorstoßen, die nie ein SAP-Partner zuvor gesehen hat

SAP TechEd 2017: Kühn in Bereiche vorstoßen, die nie ein SAP-Partner zuvor gesehen hat

„... jedes Unternehmen, das sich den digitalen Wandel ansteuert, braucht mehr als nur „Dienst nach Vorschrift“. Der Versuch, Ihr Unternehmen fundamental zu transformieren, ohne gleichzeitig einen Wandel von Technologie und Unternehmenskultur anzugehen, ist aussichtslos. Um erfolgreich zu sein, müssen die Bedingungen im gesamten Unternehmen geändert werden.“

Diese Aussage stammt von Björn Goerke, Chief Technology Officer und President der SAP Cloud Platform. Er setzte damit seinen an Star Trek orientierten Grundgedanken auf der TechEd Las Vegas Ende September fort.

Diese Denkweise spricht uns bei Basis Technologies direkt an. Wir glauben, dass die Art der Verwaltung von SAP-Systemen durch den Einsatz von Automatisierung verändert werden kann und muss, damit Unternehmen von der Bereitstellung von Änderungen profitieren können, sobald sie verfügbar und notwendig sind.
Immer mehr Gespräche mit unseren Kunden drehen sich um die Frage, wie Automatisierungs-Tools eine Transformation unterstützen können. Eine solche Transformation kann die IT-Plattform, ein Geschäftsmodell oder die Art betreffen, wie innovative Neuerungen ausgeliefert werden.

Und deshalb sahen wir uns 2017 veranlasst, nach einigen Jahren wieder an der SAP TechEd teilzunehmen. Unser DevOps-Toolset hat sich in dieser Zeit rasant weiterentwickelt und mit der Einführung von Testimony, unserem revolutionären neuen Produkt für Regressionstests, kurz vor diesem Event, war das die perfekte Möglichkeit, um mit der riesigen Anzahl an SAP-Benutzern bei der Show in Kontakt zu treten.
Es scheint unglaublich, dass schon drei Wochen seit Ende der TechEd vergangen sind. Nun ist es Zeit, unsere Erfahrungen mitzuteilen. Nicht alles, was in Las Vegas passiert, muss unbedingt in Las Vegas bleiben ...

Informationen in Hülle und Fülle!

Das war mein erster Besuch auf der TechEd und der wichtigste Eindruck, abgesehen von der üblichen, extrem effizienten Organisation durch das SAP-Team, war das unglaublich umfangreiche Informationsangebot. Es standen für die Teilnehmer an 5 Tagen über 1300 (!) Veranstaltungen aller Art zur Auswahl, bevor sie überhaupt die Möglichkeit eines Gesprächs mit einem Anbieter in Betracht zogen. Man besuchte die Developer Garage, traf sich mit SAP Mentoren, kam zum Netzwerken mit ASUG zusammen und fachsimpelte mit dem SAP-Team.

Es gab Informationen zu allen Bereichen, die SAP abdeckt und selbstverständlich waren die „üblichen Verdächtigen“ das Hauptgesprächsthema. Fiori, HANA, S/4, SAP Cloud Platform, Big Data, Leonardo und auch IoT waren in aller Munde.
Auch von SAP gab es einige Ankündigungen, z. B. die Veröffentlichung einer BETA-Version der SAP Cloud Platform für die Google Cloud Platform (GCP), eine neue Cloud Platform und S/4HANA SDKs sowie die Eingliederung von ABAP in die SAP Cloud Platform.

Wahrscheinlich haben Sie bemerkt, dass man nicht wenig über die Cloud gesprochen hat. Mehr Einzelheiten zu den Neuigkeiten finden Sie im Blog von Björn Goerke.

„Tomorrow, tomorrow ...“

Neue oder demnächst erscheinende Produkte sind immer interessant und aufregend und zeigen Unternehmen, die SAP einsetzen, klar und deutlich die Zukunft auf. Eine ständig steigende Anzahl von Benutzern nutzt aktuellste Tools, Technologien und Plattformen und sichert sich so das volle Potenzial für großartige Strategien und Mehrwerte für die nächsten Jahre. Allerding bestand kein Zweifel, dass viele der Teilnehmer auf der TechEd sich mehr Gedanken um die aktuelle IoT-Strategie ihrer Unternehmen machten.

Ein Beispiel dafür war der Fokus auf die Frage, wie DevOps für SAP und das neue Konzept der Robotic Test Automation (RTA) Unternehmen heute und in der Zukunft unterstützen können. An drei produktiven Tagen führte unser Team zahlreiche Gespräche zu aktuellen Herausforderungen, Projekten und Geschäftsanforderungen. Zwar sind alle Unternehmen verschieden, dennoch zeigten sich signifikante Gemeinsamkeiten:

  • „Unternehmen wünschen mehr Agilität und suchen eine Lösung, wie sie SAP dabei unterstützen kann.“
  • „Wir als SAP-Team müssen schneller Werte für das Unternehmen schaffen.“
  • „Das gesamte IT-Team nutzt DevOps, aber wir brauchen auch eine Lösung, um DevOps für SAP nutzen zu können.“
  • „Wir benötigen eine Lösung zur Automatisierung des Änderungsmanagementprozesses.“
  • „Wie können wir Transporte schneller und mit weniger Fehlern durchführen?“
  • „Unser SAP-Änderungsprozess kann nicht in unsere anderen ITSM-Tools integriert werden und das hält uns auf.“
  • „Ein echtes Regressions-Testing führen wir ehrlich gesagt nicht durch. Der manuelle Prozess ist zu langsam und die Implementierung von Automatisierungs-Tools ist zu kostenintensiv.“
  • „Wie können wir das Vertrauen in die von uns ausgelieferten Änderungen steigern? Wir haben ganz einfach nicht die Kapazitäten, um so viel zu testen, wie wir möchten.“
  • „Ich suche einen Weg, um Geschäfts-Benutzer weniger in Testings einbeziehen zu müssen.“
  • „Wir benötigen eine Lösung zur schnellen und sicheren Implementierung von Service-Packs, Updates und Upgrades – Tests halten uns nur auf.“

Glücklicherweise wurden Produkte wie ActiveControl und Testimony zur Lösung exakt dieser Probleme entwickelt. Es hat großen Spaß gemacht, unsere Erfahrungen teilen zu können und zu demonstrieren, wie Automatisierung unseren Kunden half, genau diese Probleme anzugehen.

Das rege Interesse sowohl an DevOps als auch an RTA zeigte sich an den vollen Sälen während der Basis Technologies Networking Sessions. Zu Beginn sprach Eric Poellinger darüber, wie das SAP-Team bei Vistaprint auf agile Softwareentwicklung umstellen musste, um mit der Unternehmensstrategie mitzugehen und wie ActiveControl bei geholfen hat. Danach demonstrierte Gavin Thornton, wie Testimony bei der CBH Group das Denke über SAP-Testings verändert hat.

Testing neu gedacht

In Bezug auf Testimony konnten wir uns keine positiveren Reaktionen auf das fertige Produkt und das Konzept von Robotic Test Automation wünschen.

Es wurde deutlich, dass in vielen Organisationen SAP-Regressionstests womöglich ein größeres Problem darstellen, als von uns gedacht und es wurde genauso klar, dass existierende Lösungsansätze nicht effektiv sind. Für die vorhandenen Ansätze wurde beinahe alle möglichen Umschreibungen angeführt: von diplomatisch (risikobehaftet) bis erfrischend ehrlich (Entscheidungen werden aus dem Bauch heraus getroffen).

Außerdem rückt das Regressions-Testing durch die Verbreitung von DevOps und der Beschleunigung der SAP-Änderungen immer mehr in den Vordergrund. Neue Lösungen werden schon heute benötigt und Testimony fordert durch seinen radikalen Ansatz die traditionelle Denkweise heraus.

Tatsächlich beschrieb eine Vielzahl von Besuchern Testimony als das Innovativste, das auf der diesjährigen TechEd vorgestellt wurde – was wir gern als Kompliment angenommen haben. Weitere Informationen zu Robotic Test Automation und was Testimony leistet, finden Sie hier und in diesem Webinar mit einer alternativen Einführung.

„I always wanted my name up in lights“

Naja, dafür hat es bei der Show nicht ganz gereicht, aber der Name des Unternehmens in leuchtenden Lettern war auch sehr schön – und machte es einfach, uns zu finden. Die Planung und der Aufbau des Stands auf der diesjährigen TechEd haben uns daran erinnert, wie herausfordernd ein großes Event sein kann. Doch das Team von Basis Technologies hat wie immer eng zusammengearbeitet und wir können mit Sicherheit sagen, dass es praktisch unmöglich war, unseren Stand nicht zu bemerken.

Ich möchte mich ausdrücklich bei allen bedanken, die mitgeholfen haben, die TechEd 2017 zu einem solchen Erfolg zu machen und auch bei allen, die uns am Stand unterstützt haben. Wir freuen uns auf Sie im nächsten Jahr!